Ihre Meinung fehlt? Das können Sie ändern!

Bitte schreiben Sie Ihre Meinung zur Initiative insgesamt, zur Website, zum Material der Initiative oder zur Beratung und schicken Sie eine E-Mail an kontakt(to)netz-und-boden.de. Bitte vermerken Sie, ob und mit welchen Angaben Ihre Rückmeldung veröffentlicht werden darf. Hilfreich ist für andere Leser zu wissen, welchen Zugang Sie zur Thematik haben wie "Sozialpädagogin beim Jugendamt Erlangen" und/oder "31jährige Tochter einer psychotischen Mutter".

 

Viele Rückmeldungen erfolgen in Gesprächen oder per E-Mail ohne den ausdrücklichen Hinweis, dass die Rückmeldung veröffentlicht werden darf. Folgende Rückmeldungen wurden mir von den Autoren ausdrücklich zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt worden und sind chronologisch mit der aktuellsten beginnend geordnet:

 

(Des Weiteren finden Sie Rückmeldungen zu meiner Beratung oder zu meinen Weiterbildungen.)

Datum
Name/Zugang
Feedback

22.02.2014

G.S. ist erwachsener Sohn eines psychisch erkrankten Elternteils

Sehr geehrte Frau Beeck,

im Internet habe ich die Homepage Ihrer Initiative Netz und Boden gefunden.

Auch ich bin mit einem psychisch kranken Elternteil aufgewachsen und merke, wie mich diese Erfahrung noch immer, obwohl ich lange erwachsen bin, sehr beeinflusst. Und ich oft auf der Suche nach mir selbst bin, ein Teil von mir scheint irgendwie während meiner Kindheit verloren gegangen zu sein.

Ich habe mir über Ihre Seite unter anderem die Broschüre "Ohne Netz und Boden" bestellt. Es war für mich selbst unendlich hilfreich, die Geschichten von anderen Betroffenen zu lesen. Das gab mir das Gefühl nicht allein zu sein. Und zu sehen, dass ich kein Einzelfall bin, sondern auch andere Menschen unter derartigen Erfahrungen leiden. Und auch zu verstehen, was geschehen ist.

Ich möchte Ihnen sagen, dass mir diese Broschüre sehr geholfen hat und Ihnen für Ihre Arbeit danken.

Schöne Grüße aus München

G. S.

03.09.2008

Erwachsene Tochter, nun selbst an schweren Depressionen leidende Mutter

Seit drei Jahren leide ich fast durchgehend an Depressionen. Vor kurzem war ich zum zweiten Mal in einer psychosomatischen Klinik. Dort machte mich meine Therapeutin auf Ihre Initiative aufmerksam. Ich bin selbst ein erwachsenes Kind psychisch kranker Eltern und habe nun eine 12-jährige Tochter, die wiederum Kind psychisch kranker Eltern ist. Ich habe mit allen Mitteln versucht, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, damit mein Kind sicher aufwachsen kann. Ich habe es nicht geschafft.

Meine Tochter hat nun große Schwierigkeiten in der Schule und in ihrem sozialen Umfeld. (...)

Mir ist es klar, dass es ihr sehr schlecht geht. Sie ist orientierungs- und haltlos. Nun liegt es an mir und meinem Lebensgefährten und an den Lehrern ihrer Schule, ihr Sicherheit und Ordnung anzubieten.

Ihre Broschüren geben einen ungeheuren Einblick in die Gefühlswelt dieser Kinder. Ich arbeite sehr eng mit den Lehrern meiner Tochter zusammen, damit das Verhalten meiner Tochter richtig interpretiert werden kann. Ich mache auch kein Geheimnis aus meiner Krankheit, obwohl mir das wirklich sehr schwer fällt. (...)

Mit Hilfe Ihrer Arbeit kann ich vielleicht endlich den Spagat schaffen, unser Umfeld für die wahnsinnige Belastung meiner Tochter (und vieler anderer Kinder) durch psychisch kranke Eltern sensibilisierenund die Heilung unserer kleinen Familie herbeiführen. Es geht nicht alleine. Es geht nur in einem sicheren, verständnisvollen sozialen Umfeld.

Ich bedanke mich herzlich für Ihre Initiative und wünsche Ihnen alles Gute.

25.11.2005

Jana Neukirchner,
Mitarbeiterin bei Aktion Wandlungswelten Jena, (Thüringen), die psychisch kranken Eltern und ihren Kindern Unterstützung und Hilfe anbieten

Liebe Frau Beeck,

ich bin sehr begeistert, wie Ihre Seite gewachsen ist, klasse Informationen. Vor einigen Jahren war ich auf der DGSP-Tagung in Berlin zu dem Thema. Seitdem hat sich ja einiges bewegt. (...)

Liebe Grüße nach Berlin und ein dickes Weiter - So und viel Kraft dafür!

13.10.2005

Daniela, erwachsene Tochter einer an Depressionen erkrankter Mutter aus Freiburg

Hallo liebes Team von Netz und Boden,

habe Eure Seite vor Kurzem entdeckt und bin wirklich sehr froh, dass es Euch gibt. Habe mit einer, die eine Anzeige unter "Kontakte/ Austausch zu Kindern" hat, Kontakt aufgenommen und gesehen wie gut das tut zu erfahren, dass andere Menschen ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie man selbst, einen insofern auch gut verstehen können und man nicht alleine damit ist. Möchte jetzt gerne selber ein "Gesuch" aufgeben (...)

12.10.2005

gesunder Vater zweier Töchter, wovon eine bei erkrankter Mutter lebt

Hallo Frau Beeck,

vielen Dank für Ihre toll gemachte Website "netz-und-boden", auf die ich heute durch den Hörfunkbeitrag in SWR 2 Wissen 12.10.05 8.30 Uhr aufmerksam wurde. Meine fast 18-jährige Tochter, die bei mir lebt, hat mich in den letzten Tagen mal wieder ganz deutlich darauf hingewiesen, dass ihre 15-jahrige Schwester (meine Tochter), die bei meiner Ex-Frau lebt, dringend Hilfe/Unterstützung benötigt. Ihre Mutter ist seltsam, geht manchmal/oder immer öfter/zeitweise merkwürdig mit ihr um, sodass wohl dort eine Erkrankung naheliegt. Unterstützt von Ihren Informationen werde ich mir weitere Hilfe suchen und dann auch meine Töchter besser unterstützen/stärken/helfen können.

Vielen Dank Viel Erfolg und die nötige Energie für Ihre weiteren Vorhaben wünsche ich Ihnen.

08.08.2005

37jährige Tochter einer schizophrenen Mutter, die anonym bleiben will

Liebe Frau Beeck,

vielen Dank für den lange überfälligen Anstoss in der Öffentlichkeitsarbeit. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass hier noch viel notwendig ist: habe selbst erfolglose Kontakte zu Hausärzten, die die geschilderten Probleme als Bagatellen abtaten und andererseits Stigmatisierungen in Therapie hinter mir (Wir könnten angeblich gar nichts mehr richtig wahrnehmen.)

24.06.2005

Tanja Schielein,
Regensburg

Sehr geehrte Frau Beeck,

zuerst möchte ich meine Hochachtung zum Ausdruck bringen vor Ihrem Engagement für Kinder psychisch kranker Eltern! Ihre umfasende Homepage und Ihre Initiative hat mich sehr beindruckt und berührt! Sie hat mich auch dazu veranlassst, mich im Rahmen meiner Diplomarbeit und -prüfungen im Fach Psychologie, ebenfalls mit der Situation der Kinder und ihren Familien und inbesondere mit bestehenden und sich entwickelnden Angeboten zur Unterstützung und Förderung der betroffenen Kinder zu beschäftigen.(...)

17.02.2005

Alessandra F.,
18 Jahre, Kind einer depressiven Mutter und eines abhängigen Vaters

Sehr geehrte Frau Beeck,

ich bin durch einen Artikel beim meiner Gesprächstherapeutin auf diese Seite aufmerksam geworden. Ihre Webseite ist zwar sehr informativ, aber es ist mir unangenehm sie zu besuchen. Ich kann sie mir nur in der Schule anschauen, weil wir daheim kein Internet besitzen. Und ich möchte nicht, dass meine gesamte Klasse von der Krankheit meiner Mutter weiß. Denn leider ist es immer noch so, dass psychisch kranke Menschen als bekloppt abgestempelt werden und die Kinder es zwangsläufig auch sein müssen. Vielleicht machen Sie die Überschrift nicht ganz so grofl und grellgelb, dass es jeder sieht. Ansonsten vielen Dank für Ihre Mühe, ich konnte mir nicht vorstellen, dass es auch Hilfe für die Kinder und Angehörigen der Kranken gibt. Ich habe mich immer schlecht gefühlt - man sollte schliefllich meiner Mutter und nicht mir helfen! Jetzt bin ich erleichtert, dass es anderen genau wie mir geht - dass sie sich ebenfalls überfordert fühlen und manchmal nicht mehr weiter wissen, und Hilfe brauchen.

02.02.2005

Pastor, Wolfsburg

Sehr geehrte Frau Beeck,

die zugesandten Broschüren sind für mich und meine Arbeit sehr hilfreich. In meiner Kirchengemeinde ist eine bipolare Frau, deren Mann vor zwei Jahren überraschend an einem Herzinfarkt verstorben ist. Sie ist Mutter von zwei Kindern (Sohn 14 Jahre, Tochter 13 Jahre alt). Die Tochter lebt zeitweise bei uns. Für uns ist es wichtig, die Kinder zu verstehen. Ihre Berichte helfen mir dabei.

Herzlichen Dank für Ihre gute Arbeit!
Gott segne Sie.

11.01.2005

Michéle Deubelbeiss,
Uster (Schweiz)

Ich bin daran, eine Diplomprüfung für Schülerinnen der Schule für soziale Arbeit in Zürich zusammen zu stellen. Ich finde Ihre Homepage hervorragend und werde diese auch angeben in weiteren Fachkreisen.

11.12.2004

Steffen Gilde,
therapeutischer Betreuer
aus Rostock,
betreut erkrankte Mutter mit Kind

Sehr geehrte Frau Beeck,
auf diesem Wege möchte ich mich nochmals recht herzlich den Vortrag in Ludwigslust bedanken. Er hat sehr für meine weitere Arbeit beigetragen. Meine Frage bezieht sich nun auf den Notfallplan der in einer Ihrer Broschüren ist. Diesen finde ich ausgezeichnet und werde ihn gerne in meine weitere Arbeit einbeziehen.(...)

05.12.2004

Dr. Peter Maier,
Arzt und psychisch erkrankter Vater

Sehr geehrte Frau Beeck,

erst einmal recht herzlichen Dank für Ihre sehr gelungene Seite und Ihr Engagement, für das Sie zurecht ausgezeichnet worden sind. Ich stiefl auf Ihre Seite gestern per Zufall auf der Suche nach "Kinder psychisch kranker Eltern" bei Google.(...)

16.11.2004

Astrid H.,
Thalwill (Schweiz),
betreut erkrankte Mutter mit Kind

Sehr geehrte Frau Beeck,

ich finde Ihr Engagement großartig und die Informationen auf der Homepage sehr informativ.
Herzlichen Dank schon vorab für das Zusenden der Broschüren!

14.10.2004

Yvonne,
Tochter mit psychotischer Mutter

Liebe Katja,

über eine Sozialberaterin, die meine Mutter betreut, bin ich an Ihre Internetseite gekommen! Ich bin 22 jahre alt und als Tochter einer psychotischen Mutter aufgewachsen! Bis circa zu meinem zehnten Lebensjahr war meine Mutter alleinerzeihend mit mir! Sie ist psychotisch so lange ich denken kann! Sie hat erst sehr spät eingesehen, dass sie behandelt werden muss, und ich war die ersten Jahre völlig alleine mit ihr und dieser Krankheit! Ich dachte auch, sowas gäbe es nur bei mir, jedoch bin ich nach ihrer letzten Psychose im Dezember zusammengebrochen! Ich kam selber in eine Therapie, denn ihre Krankheit hat auch mich krank gemacht! Über Ihre Website habe ich gemerkt, dass es auch anderen so geht, und ich hoffe, irgendwann mit dieser Krankheit meiner Mutter umgehen zu können! Denn kein anderer kann wirklich nachvollziehen, was diese Krankheit bei Angehörigen bewirkt, wenn man nicht selber Angehöriger ist!

27.09.2004

Denise,
Tochter mit schizophrenem Vater

Liebe Katja,

ich bin begeistert eine Seite gefunden zu haben, die mein Problem aufgreift. Selbst wenn man sucht, ist es schwierig Informationen oder andere Betroffene zu finden. Und überhaupt erst zu suchen, ist noch eine andere Sache... Vielen, vielen Dank für Deine Arbeit.

23.09.2004

Ursula Dannecker,
Dipl.-Sozialpädagogin (BA),
Diplomarbeit zur Thematik von Kinder psychisch kranker Eltern geschrieben

Liebe Frau Beeck,

endlich ist es soweit, meine Diplomarbeit ist fertig und benotet und mein Studium beendet. Wie versprochen schicke ich Ihnen nun ein fertiges Exemplar. Damit möchte ich mich auch nochmal bei Ihnen bedanken. Sie, Ihre Broschüren und Ihre Website haben mir sehr geholfen. Danke!! (...) Ich wünsche Ihnen weiterhin soviel Erfolg. Ihre Initiative, ich bewundere das was Sie tun sehr. (...)

18.09.2004

Astrid Trulson,
Depressionsliga Equilibrium Schweiz,
Rudolfstetten,
zur Website

Guten Tag Frau Beeck,

ich bin sehr froh, dass ich Ihre Homepage gefunden habe. (...) Leider habe ich hier in der Schweiz noch kaum Informationen gefunden. Das tut mir leid, dass sich Ihr enormes Engagement doch nicht so ausgewirkt hat, wie Sie es sich wünschen. Wir erleben das hier sehr ähnlich. Leute mit psychischen Problemen erleben sich trotz aller guten Worte (z.B. zum Tag des psychisch Kranken) doch in der realen Welt als Ausschuss. Immerhin sind sie noch einige Institutionen da, doch um deren Kinder kümmert sich niemand, solange sie noch nicht auffällig geworden sind. Und dann behindern sich die Organisationen noch gegenseitig oder die passiven Mitglieder diejenigen, die etwas tun. Und wenn man sieht, was Geld da ist. (...) Umso erstaunlicher und bewundernswerter finde ich, dass Sie trotz so eines Berges irgendwo angefangen haben und doch einiges erreicht haben. Auch wenn die Fortführung gefährdet ist, hat es in der Zwischenzeit doch einigen gut getan. (...) Von Ihrer Homepage habe ich sehr viel profitieren können. Habe schon Bücher bestellt, die ich nicht kannte und viele passende Artikel gefunden. Eine wahre Fundgrube. Ich drücke Ihnen die Daumen. Ihre persönliche Zukunft und die Ihrer Projekte. (...) Ich bin gespannt auf Ihre Broschüren und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

13.06.2004

Claudia
Studentin - Lehramt an Grund- und Hauptschulen;
Tochter einer manisch- depressiven Mutter

Liebe Katja,

ich möchte dir ein großes Lob diese Seite aussprechen. Sie greift ein wichtiges Thema auf, welches lange Zeit zu wenig betrachtet, oder sogar vergessen wurde. Ich habe oft vergebens im Internet nach Gleichgesinnten gesucht, aber die Schwerpunkte dieser Seiten lagen immer in anderen Gebieten, so dass ich mich nicht darin wieder finden konnte. Ich war positiv überrascht, endlich eine Seite gefunden zu haben, auf der ein Thema angesprochen wird, welches mich direkt betrifft. Endlich fühle ich mich ernst genommen, es ist schön zu wissen, dass man wahrgenommen wird und nicht alleine da steht. Ich finde, dass deine Seite sehr viele Informationen liefert und mir, als Kind einer psychisch kranken Mutter, sehr viel Mut macht. Ich wünsche dir für deine weitere Arbeit viel Kraft und Erfolg.

22.03.2004

Christof Hummel,
Sozialdienst
Heinrich-Landerer-Krankenhaus der BruderhausDiakonie in Reutlingen (Baden-Württemberg)

... DANKE Ihr Referat, das mich - und ich glaube auch viele andere - aufgewählt hat. Mit Bewunderung habe ich Ihnen zugehört, so ein Engagement, so viel Kraft, so viel Ausdauer, Hut ab vor Ihnen!!! Ich war ganz gebannt von Ihrem Vortrag, hatte beim Beifall (der ja mit Abstand am längsten ging) auch Gänsehaut, also sehr eindrücklich! Und ich wünsche Ihnen aus ganzem Herzen und tiefster Seele, dass diese Kraft und dieser Elan Sie nicht verlassen mögen!
Mit lieben Grüssen aus Reutlingen, Christof Hummel

08.03.2004

Franziska Lindhorst,
Diplom-Sozialpädagogin, Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutin, Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Wolfenbüttel (Niedersachsen)

Die Seite ist wirklich klasse. Man kann sich zum Thema Kinder psychisch Kranker umfangreich informieren, und man findet sich auf der Seite sehr gut zurecht.

16.02.2004

D. Neumann (26)
aus Duisburg
Mitglied der virtuellen Gruppe erwachsener Kinder psychisch kranker Eltern

Hallo liebe Katja,

lange habe ich nach Gleichgesinnten gesucht und keine gefunden. Ich war in Angehörigengruppen, doch dort haben sich nur Eltern und Partner getroffen, bei denen sich alles um den psychisch Kranken drehte. Ich habe mich dort nicht verstanden gefühlt. Nun habe ich Dich und über Dich viele andere erwachsene Kinder getroffen und weiß, dass ich nicht alleine bin. Das ist ein entspannendes Gefühl. Endlich habe ich mich ernst genommen gefühlt. Als ich Dich zum ersten Mal bei Deinem Vortrag 2002 in Düsseldorf gehört habe, habe ich geweint, so ergriffen war ich, endlich zu erfahren, dass es anderen Kindern auch so geht wie mir. Deine Initiative ist genau das, was ich immer gesucht habe. Mir bedeutet Dein Engagement viel und es ist für mich eine Ehre, bei Deiner Preisverleihung Ende März dabei sein zu dürfen.

15.02.2004

Alexandra M. (27)
aus Tübingen,
Mitglied der virtuellen Gruppe erwachsener Kinder psychisch kranker Eltern

Liebe Katja,

Deine Initiative ist sehr lobenswert und sie wird auch in Zukunft bestimmt noch viel bewirken. Es muss für die Kinder psychisch Kranker auch Schritte nach vorne geben, nicht nur zurück. Du bist mit Deiner Arbeit nicht alleine, wir stehen alle hinter Dir. Ich hoffe, das wird Dich ein wenig stärken bei allem, was Du Dir noch vorgenommen hast. Aber es lohnt sich, wenn die Kinder besser betreut werden und eine Chance für ihr weiteres Leben bekommen, gesund und glücklich zu leben.
Die Mailingliste von "Netz und Boden" bedeutet für mich persönlich, endlich nicht mehr allein zu sein. Man kann seine Gedanken und Gefühle austauschen. Wir wissen, da ist jemand, der dich versteht. Das tut gut und gemeinsam sind wir stärker. Jeder kann schnell und ohne großen Aufwand Gleichgesinnte erreichen. Das ist sehr hilfreich, weil wir ja so schon oft unter einer großen Belastung stehen. Deine beiden Broschüren sind sehr interessant und aussagekräftig. Darin wird sehr anschaulich aus dem Leben dieser Kinder berichtet und Hilfsmöglichkeiten ausgeführt. Es wird deutlich gemacht, dass noch viel getan werden muss. Gerade deshalb ist das Engagement von Leuten wir Dir so wichtig. Du machst durch Deinen Einsatz auf diese Kinder aufmerksam. Du weist aus eigener Erfahrung, wovon Du redest. Deshalb kannst Du besonders gut für unsere Belange eintreten. Du bist für mich eine große Persönlichkeit, die für das wichtigste in unserer Zukunft kämpft: unsere Kinder. Diese sollten nie vergessen werden. Jetzt in diesem Moment haben Kinder furchtbare Angst vor ihren psychisch kranken Eltern, die sie doch eigentlich lieben. Vielleicht haben sie sich in ihr Zimmer eingeschlossen oder versuchen verzweifelt, ihr Verhalten anzupassen. Doch was ist, wenn sie noch viel zu jung sind, um überhaupt zu erfassen, was geschehen ist?
"Taten sind Früchte, Worte nur Blätter" - Griechisches Sprichwort

04.02.2004

Rainer B.,
Mitglied der virtuellen Gruppe erwachsener Kinder psychisch kranker Eltern

Hallo Katja,

auch von mir noch herzlichen Glückwunsch zum Janssen-Cilag-Zukunftspreis. Durch die Mailingliste von Netz und Boden kommt man mit Menschen in Kontakt, die einen oft ohne viel Worte verstehen und mit denen man sonst nie in Kontakt gekommen wäre.